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Bürgerkapelle Lana
zu Gast bei den Wiltenern
Anlässlich der dritten Ausgabe der Konzertreihe
„Feuerwerk der Blasmusik“, am 27. Dezember im Congress Innsbruck wurde die
Bürgerkapelle Lana von der Stadtmusikkapelle Wilten zu diesem weitum
bekannten Blasmusikereignis zum Jahreswechsel eingeladen. Im ersten Teil des Konzertes musizierten die beiden
Musikkapellen abwechselnd und begeisterten die Konzertbesucher mit
faszinierender Blasmusik. Auf dem Programm standen die “Feuerwerksmusik“
von Georg Friedrich Händel, die Ouvertüre zu „Dichter und Bauer“ von Franz
von Suppè, „Signature“ von Jan Van der Roost, „Cartoon“ von Paul Hart,
„Orient Express“ von Philipp Sparke und der Marsch „Jubelklänge aus
Leifers“ von Norbert Rabanser.
Ganz im Zeichen des Gedenkjahres 1809-2009 stand dann
der zweite Teil des Konzertes. Das Großorchester mit über 150
Musikanten/innen führte unter Einbindung der Schützenkompanie Wilten,
Südtiroler Schwegelpfeifern und einer Tanzgruppe des
Bezirkstrachtenverbandes Osttirol die Festmusik der Schützen „Tiroler
Zapfenstreich“ von Florian Pedarnig auf.
Unter den 1200 Konzertbesuchern im ausverkauften
Konzertsaal konnte Sprecher Rudi Gamper zahlreiche Ehrengäste aus Politik
und Blasmusik begrüßen, u.a. Landtagspräsident Dr. Herwig van Staa,
Landesrätin für Kultur Dr. Beate Palfrader und Bürgermeisterin Hilde Zach,
sowie Landeskapellmeister Mag. Hermann Pallhuber und Landesverbandsobmann
Dr. Herbert Ebenbichler. Der Verband Südtiroler Musikkapellen war durch
Verbandsobmann Pepi Fauster, Landesstabführer Toni Profanter und
Ehrenlandeskapellmeister Gottfried Veit vertreten. Weiters waren
zahlreiche Freunde der Bürgerkapelle Lana eigens für das Konzert nach
Innsbruck gekommen, unter ihnen Vertreter der Gemeinde Lana und
verschiedener Lananer Vereine.
Das Gemeinschaftskonzert war für beide Musikkapellen
ein besonderes Ereignis und nach Meinung aller Beteiligten sollte dies
nicht das letzte gemeinsame Musizieren gewesen sein.
Bürgerkapelle Lana:
Frühjahrskonzert 2010
Sonntag, 07. März um 18 Uhr im Kursaal von Meran
Am Sonntag,
07. März mit Beginn um 18 Uhr findet das traditionelle Frühjahrskonzert
der Bürgerkapelle Lana im Kursaal von Meran statt.
Ein Termin, den sich zahlreiche Blasmusikfreunde aus
nah und fern seit Jahren nicht entgehen lassen. Kapellmeister Martin Knoll hat für den musikalischen
Höhepunkt im Tätigkeitsjahr ein abwechslungsreiches Konzertprogramm
zusammengestellt. Eine monatelange Probenarbeit geht dem Konzert voraus,
um dem Publikum einen unterhaltsamen Konzertabend zu bieten.
Eröffnet wird das diesjährige
Konzert mit „Jubilee Overture“ des britischen Komponisten Philip Sparke.
Es folgen „Yiddish Dances“ von Adam Gorb. Der britische Komponist
verbindet in diesem mehrteiligen Werk zwei seiner musikalischen
Leidenschaften: die symphonische Blasmusik und Klezmar, die Volksmusik der
jiddisch-sprechenden Menschen. Höhepunkt im ersten Konzertteil ist
„Festival Variations“ des amerikanischen Komponisten Claude T. Smith.
Das technisch sehr effekt- und anspruchsvolle
Werk wurde 1982 von der US Air Force Band uraufgeführt.
Der Marsch „Abschied der Gladiatoren“ von Hermann L.
Blankenburg
eröffnet dann den zweiten Teil des Konzertes.
Danach folgt die Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“ aus der
Feder von Gioacchino Rossini, einem der bedeutendsten italienischen
Opernkomponisten. „Orient Express“ von Philip Sparke beschreibt dann eine
abenteuerliche Reise mit dem berühmten Luxuszug von London nach Venedig.
Ein wahres Feuerwerk an Melodien
bietet zum Abschluss „Exultate“ des jungen amerikanischen Komponisten
Samuel R. Hazo.
Die
Musikantinnen und Musikanten der Bürgerkapelle Lana mit Kapellmeister
Martin Knoll und Obmann Christian Schwarz
freuen sich auf Ihr Kommen.
Kartenvorverkauf am Samstag, 27. Februar und Samstag,
06. März von 10.00 bis 12.00 Uhr im Raiffeisenhaus Lana, Tel. 0473/561011
und von Montag, 01. März bis Freitag, 05. März von 10.00 bis 12.00 Uhr im
Tourismusbüro Lana, Tel. 0473/561770, sowie 2 Stunden vor Konzertbeginn im
Kursaal Meran.
Am Sonntag, 07. März lud die Bürgerkapelle Lana zu ihrem traditionellen Frühjahrskonzert in den Kursaal von Meran. Unter der Leitung von Kapellmeister Martin Knoll boten die rund 75 Musikantinnen und Musikanten den Konzertbesuchern traditionelle und zeitgenössische Blasmusik vom Feinsten (Siehe eigenen Bericht).
Zahlreiche Ehrengäste aus Nah und Fern
Obmann Christian Schwarz konnte im voll besetzten Kursaal zahlreiche Ehrengäste aus Kirche, Politik und Blasmusik begrüßen, allen voran Dekan Pater Peter Lantschner, Landtagspräsident Dieter Steger und Vize-Regionalratspräsident Seppl Lamprecht, sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Josef Noggler und Andreas Pöder.
Von der Marktgemeinde waren neben Bürgermeister Christoph Gufler auch zahlreiche Gemeindereferenten und Gemeinderäte anwesend. Hierbei bedankte sich Obmann Christian Schwarz bei Bürgermeister Christoph Gufler, für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 15 Jahren.
Der Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) war durch Ehrenkapellmeister Gottfried Veit, Ehrenobmann Gottfried Furgler, Landeskapellmeister Sigisbert Mutschlechner, Landesstabführer Toni Profanter, Verbandsjugendleiter Arnold Leimgruber und Verbandsjugendleiter- Stellvertreter Meinhard Windisch, sowie Bezirkskapellmeister Stefan Aichner und Bezirksobmann Albert Klotzner vertreten.
Einen besonderen Gruß richtete Christian Schwarz an Ehrenkapellmeister Adi Knoll, Prof. Hans Obkircher und alle anwesenden Ehrenmitglieder der Bürgerkapelle Lana, sowie an die zahlreich anwesenden Jungmusikanten.
Danke
Obmann Christian Schwarz und Kapellmeister Martin Knoll bedanken sich im Namen der Musikantinnen und Musikanten der Bürgerkapelle Lana für Ihr zahlreiches Erscheinen im Kursaal von Meran. Einen großen Dank der Marktgemeinde Lana und der Raiffeisenkasse Lana, sowie den Sponsoren für die großzügige Unterstützung, der Gärtnerei Zöschg für die wunderschöne Bühnendekoration sowie Herrn Karl Kofler und dem Tourismusbüro Lana für die Abwicklung des Kartenvorverkaufs. Weiters großen Dank allen Freunden und Gönnern, die zum Gelingen dieses Konzertes beigetragen haben.
"Gepflegte, leichtfüßige Blasmusik“ (von Markus Jakob Laimer)
Ein Blasmusikerlebnis der besonderen Art ist alle Jahre das Frühjahrskonzert der Bürgerkapelle Lana im Meraner Kursaal. Auch der vergangene Sonntag (07. März) macht da keine Ausnahme. Am Dirigentenpult steht seit 2007 Martin Knoll, der seine Aufgabe mit viel Engagement und Freude wahrnimmt.
Mit Schwung in allen Registern eröffnen die Musikanten in „Jubilee Overture“ des britischen Erfolgskomponisten Philip Sparke.
In den „Yiddish Dances“ des Engländers Adam Gorb lassen sich die Musikanten auf abwechslungsreiche Klezmer-Musik ein. Das Werk führt mehrere Volkstänze vor, wie sie für eine jüdische Hochzeit denkbar sind, erzählt Sprecherin Renate Gamper. Den Holzbläsern kommt darin eine Hauptrolle zu, die sich gleich in „Khosidl“ sicher und klanglich ausgewogen präsentieren. In „Terkishe“ zeigen sie eine jüdischen Tango, während in „Doina“ mehrere Soli glänzend dargeboten werden, allen voran das ausgelassene, den Klezmerstil prägende Solo der Es-Klarinette. In „Freylachs“ schließlich geht’s in rasantem Tempo dahin.
In „Festival Variations“ des US-Amerikaners Claude T. Smith setzt Kapellmeister Martin Knoll vor allem auf das rhythmische Element, wo dieses Werk sehr viel zu bieten hat. Da kommt es längst nicht nur auf die Schlagwerker an, vielmehr spinnen alle Register an den einfallsreichen Akzenten und Betonungsverschiebungen fort.
Einen ausgeglichenen Klangkörper präsentiert die Bürgerkapelle Lana in „Abschied der Gladiatoren“ des deutschen Marsch-Königs Hermann L. Blankenburg. Bald tritt das tiefe Blechregister virtuos auf, bald ergeht sich die Piccolo-Flöte in frischen Einlagen oder die Trompeten lassen ihre Signale elegant hochsprudeln.
Ein Höhepunkt des Abends wird die Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“ von Gioacchino Rossini Selten hört man das Werk in dieser Leichtfüßigkeit von einem Blasorchester. Somit kommen besonders die Holzbläser zum Tragen und zeigen sich bestens vorbereitet.
Der wirkungsvoll und anschaulich von Philip Sparke beschriebene „Orient Express“ nimmt die Musikanten gewissermaßen mit auf die Fahrt.
Einen begeisterten Abschluss bescheren sie dem Publikum mit „Exultate“ des US-Amerikaners Samuel R. Hazo. In der Verflechtung verschiedenster Themen feuern sich die Musikanten gegenseitig an, bevor sie über einem feierlichen Choral das temperamentvolle Ende erreichen. Das Publikum dankt mit kräftigem Applaus.
Bürgerkapelle Lana zieht alle musikalischen Register
Viel Applaus und Lob vom begeisterten Publikum gab
es für die Solisten Veronika Pircher, Martin Eschgfäller und Dominik Palla
beim Konzert „BlasmusikSolisten“ der Bürgerkapelle Lana am 27. Mai 2010 in
der Turnhalle der Mittelschule Lana.
Als Abschluss des Kulturfestivals LanaLive, welches vom
08. bis 27. Mai 2010 in Lana und Umgebung stattfand, boten die
Musikantinnen und Musikanten der Bürgerkapelle unter der Leitung von
Kapellmeister Martin Knoll Blasmusik vom Feinsten und die Solisten ihr
beeindruckendes Können.
Jungen Musikern soll mit diesem Konzert die Möglichkeit
geschaffen werden, als Solisten gemeinsam mit einer Musikkapelle
aufzutreten und sich dem Publikum zu präsentieren. In diesem Jahr waren
dies Veronika Pircher (Gesang), Martin Eschgfäller (Tuba) und Dominik
Palla (Pauken).
Dominik Palla überzeugte im Werk
„OBI – Konzert für Pauken und Orchester“ von Norbert Rabanser. Der junge
Solist, Jahrgang 1989, begann im Jahr 2000 Schlagzeug zu spielen und trat
2002 der Bürgerkapelle Lana bei.
Seit September 2008 studiert er
am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck bei den Professoren Gunnar
Fras und Norbert Rabanser.
Martin Eschgfäller ließ mit dem
„Tuba Tiger Rag“ von Harry deCosta aufhorchen. Begleitet wurde er dabei
von Klaus Gruber und Hansjörg Tammerle (Trompete), Angelika Haller (Horn)
und Hannes Petermair (Posaune).
Martin Eschgfäller, geboren
1990, trat der Bürgerkapelle Lana im Jahr 2007 bei. Nach zwei Jahren
Unterricht bei Felix Pfeifer, begann er während des
Oberschulabschlussjahres nebenbei das Studium am Konservatorium „C.
Monteverdi“ in Bozen und wird sich im Sommer für ein Instrumentalstudium
in Wien bewerben.
Veronika Pircher begeisterte das
Publikum mit ihrer beeindruckenden Stimme und gab „It don’t mean a thing“
von Duke Ellington und „Summertime“ von George Gershwin zum Besten, wobei
sie von einer Big Band Formation der Bürgerkapelle Lana begleitet wurde.
Veronika Pircher,
Jahrgang 1978, wuchs in einer Musikerfamilie auf. Sie studierte Fagott am
Konservatorium „.C. Monteverdi“ in Bozen und unterrichtet zurzeit am
Institut für Musikerziehung. Mit der Zeit entdeckte sie ihre Vorliebe für
den Gesang und ist seit nunmehr neun Jahren Leadsängerin der Showband
„Pleiteband“.
Bereits vor dem Konzert wurden die Besucher auf dem
Parkplatz vor der Turnhalle von der Jugendkapelle musikalisch empfangen.
In der Turnhalle lies dann die Jugendkapelle U21 mit den Werken
„Brasiliana“ von Jan Van der Roost und „Oregon“ von Jacob de Haan
aufhorchen.
Neben den Solisten-Werken kamen beim Konzert der Marsch „Abschied der Gladiatoren“ von Hermann L. Blankenburg, die „Jubilee Overture“ von Philip Sparke, die Ouvertüre zur Oper „Die Italienerin in Algier“ von Gioacchino Rossini, der Paso Doble „A la Corrida!“ aus der Second Suite for Band von Alfred Reed und „Exultate“ von Samuel R. Hazo. Als Zugabe spielte die Bürgerkapelle Lana den Marsch „Das Siegesschwert“ von Julius Fucik.
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